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Der europäische Verband der Baumaschinen- und Gerätevermieter (ERA) prognostiziert weiterhin gedämpftes Wachstum des Schweizer Mietmarkts für 2016

Gemäß neuer Forschungsergebnisse der European Rental Association (ERA) wird für 2015 mit einem sehr leichten Rückgang gerechnet. Für 2016 wird angesichts eines schwierigen Marktumfelds ein moderater Zuwachs erwartet.

Der Jahresumsatz der Schweizer Vermietindustrie soll bis Ende 2015 um 0,1 % auf 420 Millionen CHF zurückgehen, so die Prognose des Verbands. Für 2016 wird ein Wachstum von 0,3 % analog der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung vorhergesagt.

Die Daten stammen aus dem ERA Market Report 2015, der die umfassendsten Marktdaten des europäischen Mietmarkts für Baugeräte und -Maschinen enthält und in Zusammenarbeit mit IHS, einem unabhängigen Forschungsinstitut, erarbeitet wird.

Der größte Anteil der Mieterträge in der Schweiz kommt aus dem Bausektor. 2014 erhöhten sich die realen Gesamtausgaben des Bausektors um 1,8 %, für 2015 wird mit einem Zuwachs von 1,1 % und für 2016 mit einem weiteren Zuwachs um 1,3 % gerechnet.

Michel Petitjean, Generalsekretär des ERA, äußerte sich wie folgt: „Der Bericht zeigt auf, dass sich der Mietmarkt in der Schweiz in einem angespannten wirtschaftlichen Umfeld entwickelt.“

„Europaweit wird zunehmend erkannt, dass durch die Anmietung von Geräten und Maschinen echte wirtschaftliche Vorteile erzielt werden können. Hierzu gehören ein effizienterer Kapitaleinsatz, Zugang zu einer breiteren Ausrüstungspalette, Wartung und Service aus Expertenhand, Einhaltung von Vorschriften und eine verbesserte Nachhaltigkeitsbilanz. Intensiv genutzte, sorgfältig ausgewählte und gut gewartete Geräte auf Abruf können Unternehmen überall in Europa und auch der Umwelt echte Vorteile bieten.“

Der Bericht liefert u.a. eine Zusammenfassung der Konjunkturaussichten für die Schweiz: „Die Konjunkturaussichten für die Schweiz verschlechterten sich erheblich aufgrund der Entscheidung der Schweizer Notenbank von Mitte Januar, die Bindung des Schweizer Franken an den Euro aufzugeben. Zudem wird der private Konsum durch steigende Arbeitsplatzunsicherheit der Schweizer und durch vermehrte grenzüberschreitende Einkäufe geschwächt, da Verbraucher vom ausländischen Einzelhandelsangebot profitieren. Nach einem realen BIPWachstum von 2,0 % für 2014 im Vergleich zum Vorjahr wird für 2015 ein realer BIP-Zuwachs in Höhe von 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr und für 2016 in Höhe von 0,9 % im Vergleich zu 2015 erwartet.“

Der ERA Market Report 2015 umfasst eine individuelle Analyse von 14 europäischen Ländern mit detaillierten Angaben zur Marktgröße für die Jahre 2012 bis 2015 und Kennziffern wie Flottengröße und Investitionen. Ebenfalls enthalten sind der Grad der Marktdurchdringung im Verhältnis zum BIP, der Baugewerbeproduktion und der Bevölkerung der verschiedenen Länder.

Die Ausgabe 2015 legt ein besonderes Augenmerk auf Deutschland, dem ein eigenes Kapitel mit quantitativen und qualitativen Angaben gewidmet ist. Im Kontext dieser speziellen Bemühungen zur genaueren Untersuchung des Geräteund Baumaschinenmietmarktes wurden Schätzwerte für die Aufschlüsselung des Mietumsatzes nach Produkt, Branche und Distributionskanal ermittelt.

Die Zahlen in dem Bericht basieren auf der offiziellen Statistik für NACE Rev. 2 Code 77.32: „Vermietung von Hoch- und Tiefbaumaschinen und -ausrüstung ohne Betreiber.“ Dies ist das in der Europäischen Union verwendete Industriestandardklassifizierungssystem.

Der Bericht umfasst 96 Seiten mit statistischen Angaben und erweiterten Informationen zu jedem Land. Jeder Landesabschnitt enthält vier Seiten mit detaillierten Informationen in lokaler Währung, um Trends unabhängig von Wechselkursschwankungen zum Euro besser messen zu können.